Treiber
Treiber für serielle Schnittstellenkarten von Brainboxes finden Sie hier.
Treiber für serielle Schnittstellenkarten von Brainboxes finden Sie hier.
Handbücher im PDF-Format für serielle Schnittstellenkarten von Brainboxes finden Sie hier.
Der bekannteste serielle Schnittstellen-Standard ist RS-232C oder auch als V.24/V.28 Schnittstelle bekannt. Die Signalpegel betragen maximal ±15 Volt. Die Schnittstelle ist nur für kurze Punkt- zu Punktverbindungen geeignet (siehe Skizze).
Die RS-422 Schnittstelle (auch bekannt als V.11/X.27 Schnittstelle) erlaubt serielle Datenübertragung über ein verdrilltes Leitungspaar. Dies macht die Schnittstelle unempfindlicher gegenüber Störungen und lässt längere Leitungen zu. Es sind ein Sender und maximal 10 Empfänger erlaubt. Eine Terminierung der Leitungspaare mit entsprechenden Abschlußwiderständen (RT = 50..500 Ohm) ist empfehlenswert. Die Spannungsdifferenz zwischen den Eingängen sollte ±200mV nicht unterschreiten (siehe Skizze).
Der RS-485 Standard (auch als V.11/X.27 bekannt) ist eine Erweiterung des RS-422 Standards. Durch Verwendung von Tristate-Treibern können hier bis zu 32 Sender/Empfänger über 1 (halbduplex) oder 2 (vollduplex) verdrillte Leitungspaare betrieben werden. Eine Terminierung der Leitungspaare mit entsprechenden Abschlußwiderständen (RT = 50..500 Ohm) ist empfehlenswert. Die Spannungsdifferenz zwischen den Eingängen sollte ±200mV nicht unterschreiten (siehe Skizze: halbduplex / vollduplex).
Ein Nullmodem-Kabel kann zum bidirektionalen Datenaustausch zwischen 2 (gleichartigen) seriellen Schnittstellen verwendet werden. Die Sende- und Empfangsleitungen sind jeweils überkreuzt verdrahtet (siehe Skizze: RS-232 / RS-485).
Windows 98 und Windows NT können maximal 255 serielle Schnittstellen treiben (RS-232, RS-422, RS-485 etc.).
Multitasking Betriebssysteme wie Windows 95/98, Windows NT, Unix u.s.w. können die Richtungsumschaltung der RS-485 Schnittstelle nicht schnell genug steuern. Das Betriebssystem kann zwar beim Starten der Übertragung auf Sendebetrieb schalten, kann aber nicht mehr schnell genug auf Empfang umschalten, nachdem die Daten gesendet worden sind. Die Interrupt Service Routine hat in einem Multitasking System eine zu lange Ansprechzeit. In dieser Zeit könnten also Daten verloren gehen. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Richtungumschaltung in die Hardware der Karte implementiert. Die Hardware erkennt automatisch den Start einer Übertragung und schaltet in den Sendebetrieb. Sobald das letzte Stopbit gesendet worden ist, schaltet der Treiber wieder auf Empfang. Die Richtungsumschaltung braucht nicht über das RTS-Signal gesteuert zu werden. Für den PC verhält sich die Schnittstelle wie eine normale RS-232 Schnittstelle. Autogating ist für alle modernen Betriebssysteme zu empfehlen und für Programme die nur den RS-232 Standard unterstützen.
Folgende Karten aus unserem Lieferspektrum unterstützen Autogating:
CC-313, CC-310, CC-530, CC-079, CC-442, CC-135, CC-164
Achten Sie darauf, daß das Windows NT Service Pack 6 installiert ist, bevor Sie mit der Treiberinstallation beginnen. Außerdem müssen Sie als Administrator eingeloggt sein.
Mit diesem Umschalter können Sie wählen, ob Sie den Konverter an einem Computer/Terminal (Data Terminal Equipment) oder an ein Modem (Data Carrier Equipment) anschließen. Durch diesen Umschalter sparen Sie sich ein "gekreuztes Kabel". Wenn Sie unsicher sind, messen Sie die Signalleitungen mit einem Multimeter nach (Beschreibung gilt für 25pol. Sub-D Verbinder).
Falls die Spannung zwischen Pin 7 (Masse) und Pin 2 kleiner als -3 V ist, handelt es sich um ein DTE. Andernfalls sollte sie bei ca. 0 V liegen.
Falls die Spannung zwischen Pin 7 (Masse) und Pin 3 kleiner als -3 V ist, handelt es sich um ein DCE.
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