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PC-Messtechnik


Installation und Betrieb der PCI-DAS4020/12?

Die Karte wird von InstaCal automatisch erkannt. Der Interrupt darf nicht doppelt belegt sein!

Gehen Sie in der InstaCal-Software ins Menü "Install" und wählen Sie "Configure…". Tragen Sie unter "Contiguous Memory Settings" die Puffergröße ein - üblich sind 8196 kBytes. Führen Sie einen Neustart durch damit die Änderungen wirksam werden. Der "Contiguous Memory" ist nötig, um den maximalen Datendurchsatz von der Hardware zur Software zu gewährleisten.

Für die max. Abtastrate muß "Count" größer als die "Packet Size" sein. Zum Beispiel: Die Abtastrate sei 13 MHz auf einem Kanal. Setzen Sie "Count" auf 2 x 65535 = 131072 Bytes.

Will man den Pretrigger nutzen, muss man in der INSTACAL-Software "A/D STOP Trigger" einstellen. Im Programm ruft man dann die Funktion "CBSETTRIGGER" mit dem Parameter z.B. "positiv edge" auf und anschließend die Funktion "CBAPRETRIG". Gestartet wird die Wandlung in diesem Beispiel mit einer steigenden Flanke am entsprechenden BNC-Anschluß.

Sind CompactPCI-Karten für den normalen PCI-Bus geeignet?

Nein, CompactPCI-Karten sind mechanisch nicht mit dem PCI-Bus kompatibel!

Wie schnell kann ich auf einen Digital-Port zugreifen?

Aktuelle Rechner mit PCI-Bus sind im Zugriff auf den ISA-Bus immer etwas langsamer als reine ISA Rechner.

Maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei der ISA-Karte :

  • Unter Windows 98, Assemblerprogramm, theoretisches Maximum: Ausgabefrequenz: 320 Hz
  • Unter Windows 98, HPVEE LAB, theoretisches Maximum (mit Funktion in einer Schleife): Ausgabefrequenz: 178 Hz

Maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei der PCI-Karte :

  • Unter Windows 98, Assemblerprogramm, theoretisches Maximum: Ausgabefrequenz: 522 Hz
  • Unter Windows 98, HPVEE LAB, theoretisches Maximum (mit Funktion in einer Schleife): Ausgabefrequenz: 2000 Hz

Maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei den USB-Messboxen :

  • Unter Windows 2000, VisualBasic, theoretisches Maximum (mit Funktion (Auxport) in einer Schleife):
    Ausgabefrequenz 62 Hz

Maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei den USB-Messboxen :

  • Unter Windows 2000, VisualBasic, theoretisches Maximum (mit Funktion (Auxport) in einer Schleife):
    Ausgabefrequenz 125 Hz

Was ist die Geschwindigkeit einer Karte?

Die Geschwindigkeit der Karte, auch "sample rate" genannt, ist die Abtastfrequenz des Analog/Digital-Wandlers einer Karte. Die maximale Abtastrate einer CIO-DAS1602/16 beträgt 100kHz bei einem Kanal, d.h. 50kHz bei Benutzung von zwei Kanälen (100kHz / 2 Kanäle). Beim Abtasten mehrerer Kanäle wird die Abtastrate pro Kanal entsprechend kleiner. Die minimale Frequenz mit der eine Wechselspannungssignal eingelesen werden kann ist Eingangsfrequenz x 2, also bei 20kHz Signalfrequenz mindestens 40kHz Abtastrate.

Wozu ist der Triggereingang bei Messkarten verwendbar?

Dieser Eingang startet bei einer extern zugeführte Flanke die Messung. Bei manchen Karten lässt sich zusätzlich einstellen, ob bei einer positiven- oder negativen Triggerflanke die Messung gestartet werden soll. Der Trigger kann nur im Zusammenhang mit der Scan-Funktion benutzt werden.

Was ist der Burst Modus?

Der Burst Mode ist eine "Sampling"-Technik die es erlaubt mit minimalen Zeitversatz eine festgelegte Anzahl von Kanälen mit einem festgelegtem Intervall einzulesen. Zum Beispiel kann die CIO-DAS1602/16 die Kanäle 0 bis 4 mit voller Geschwindigkeit einlesen (5 µS pro Wert oder 5 Kanäle mal 5 µS, oder ein kompletter Scan in 25 µS). Damit kann man die Karte so konfigurieren, das jede Millisekunde ein Scan über die Kanäle gemacht wird. Mit der normalen Methode ist bei einem Scan mit 1 mS ein Zeitversatz von 200 µS zu beachten (200 µS x 5 ist 1 mS). In vielen Anwendungen ist es wichtig einen minimalen Zeitversatz zwischen den Kanälen bei einem festgelegtem Intervall zu haben.

Was bedeutet bei Messkarten "self calibration"?

Bei diesen Karten benötigen Sie keinerlei externe Einrichtungen um die Karte abzugleichen. Der Abgleich erfolgt über Digital-Potentiometer auf der Karte. Die Einstellungen werden dann in einem NVRAM gespeichert.

Was ist der Scan Modus?

Im SCAN-Modus erfolgt die Wandlung timergesteuert, unabhängig von der CPU. Dabei wird die Anzahl der Werte, die Geschwindigkeit und die Anzahl der Kanäle vorgegeben. Es können nur Kanäle in aufsteigender Reihenfolge eingelesen werden. Der Transfer der eingelesenen Werte erfolgt je nach Messkarte interruptgesteuert oder per DMA-Transfer.

Was ist der Unterschied zwischen Tigger, Gate und External Clock?

Der Trigger-Eingang startet die Messung bei einem festgelegtem Ereignis. Der Trigger kann intern über Software oder extern über ein digitales oder analoges Signal ausgelöst werden.

Der Gate-Eingang wird benutzt, um die A/D-Wandlung ein oder auszuschalten.

Mit dem External Clock-Eingang, kann die Geschwindigkeit für die Wandlung vorgegeben werden.

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